Zugspitzlauf-Wettkampf am 23.07.2006 - wieder barfuss
Aktuelle Bemerkung vom 22.07.2007: Den heutigen Zugspitzlauf 2007 habe ich NICHT mitgemacht. Meine derzeitige Kondition ist recht mager und in der zweiten Nachthälfte hat es geregnet was bei meiner Anreise unangenehm gewesen wäre. Ich bin gar nicht stolz auf mein unentschuldigtes Fernbleiben vom Zugspitzlauf 2007. Nun aber der Bericht vom Zugspitzlauf 2006.

Auch am 23.07.2006 war es mir wieder ein Anliegen, den Zugspitz-Extremberglauf von Ehrwald zur Tiroler Zugspitz-Station wenigstens im Zeitlimit und nicht als allerletzter zu bestehen. War ich aber 2005 schon mit 4:28:16,2 h äusserst langsam, so war ich diesmal mit 4:34:45,3 h noch 6 1/2 Minuten langsamer, war in M 40 der 173. von 180 Finishern. 6 1/2 Minuten länger als 2005 brauchte ich, obwohl ich 2006 die ganze Anfahrt im Auto mitgenommen wurde und 2005 noch früh Morgens 60 km vom Dorf meiner Freundin bis zur Eisenbahn in Reutte/Tirol geradelt bin. Meine seit 2004 und 2005 deutlich rückläufige Kondition musste ich ja schon am 09.07.2006 beim Nebelhornlauf feststellen.

Aber immerhin, wie auch schon 2005 habe ich auch diesmal den ganzen Berglauf (über 1900 Höhenmeter netto) BARFUSS geschafft - und zu meiner Freude hatte ich 2006 weniger Schmerzen an den Füssen als 2005. Ich hoffe, ich kann bis 2007 meine Trainingsdisziplin verbessern und mir gesündere Ess- und Trinkgewohnheiten aneignen. Diesen Zugspitzlauf mal barffuss wenigstens unter 4 Stunden und mit kompletter Fahrradanfahrt von Immenstadt nach Ehrwald zu schaffen wäre schon noch eine Herausforderung?

Besonders interessant war der letzte Teil des Aufstiegs oberhalb vom Haus Sonnalpin am Schneefernerhaus vorbei durch stahlseilgesichertes Felsgelände zum Ziel in der Nähe des Zugspitzgipfels. Wo knapp östlich des Schneefernerhauses das beschwerlich steile Geröllfeld in den Fels überging, waren erst rund 2 Meter über dem Grund das Stahlseil und Stahltritte als Aufstiegshilfen, man musste sich wie am Klettersteig erst mal hochhangeln. Das 6., 7. und 8. Bild unten zeigen diesen klettersteig-artigen Einstieg. Leider zeigen die Fotos andere Sportler, mich selber konnte ich beim Hochklettern nicht mehr knipsen.

Da es nun bei meinem Tempo auf eine halbe Stunde mehr oder weniger auch nicht mehr ankam, begann ich ja schon viel weiter unten, kurz vor dem Gatterl, einem Gratübergang in über 2000 m Höhe damit, einige Fotos zu machen. Gerne hätte ich viel mehr Bilder als die unten folgenden 11 hier veröffentlicht, aber ich bin da wohl etwas übervorsichtig bei den zahlreichen Fotos, wo man andere Personen am Gesicht oder der Startnummer erkennen kann - ich weiss ja nicht sicher ob ich deren Erlaubnis zum Veröffentlichen habe?

Von folgenden 13 Startnummern besitze ich übrigens hochauflösende Lauf-Fotos: 83, 143, 155, 158, 171, 229, 350, 355, 396, 488, 582, 588, 1033. Mailt mir einfach an AllgaeuYeti@aol.com , und ich kann Euch Euere Bilder senden. Hier will ich auch noch auf eine andere Website verweisen von einem Läufer Namens Thomas Guthmann. Thomas hat einen erheblich ausführlicheren Bericht vom Zugspitzlauf online gestellt wie ich, sein direkter Link lautet: http://www.world-of-tom.de/index.php?option=com_content&task=view&id=60&Itemid=27

Bei den nun folgenden Bildern könnt Ihr einfach auf ein Bild klicken (oder doppelklicken), dann müsste dieses Bild grösser und mit besserer Auflösung aufgehen.

Kurz vor dem Gatterl nimmt der Zugspitz-Lauf zum ersten mal fast Klettersteig-Charakter an.

Bei jedem Bild bitte darauf klicken und es öffnet sich noch einmal grösser und besser auflösend.

Ich selbst beim Klettern kurz vor dem Gatterl.
Zwischen dem Gatterl und der Knorrhütte.
Rechts und unten: Ich selbst auf Scneeflecken zwischen der Knorrhütte und dem Haus Sonnalpin.
Oben, links und unten: Hier knapp östlich des Schneeferner-Hauses endet das Geröllfeld und es ist ein schwieriger steiler Einstieg ins Felsgelände.
Links und unten: Ich selber noch einmal kurz vor dem Ziel - barfuss wie schon auf der ganzen Strecke.
Rechts: Auf diesem Bild sieht man am linken oberen Eck das Haus Sonnalpin auf dem Zugspitzplatt, die Bergstation der Zahnradbahn.
Links: Ich selbst nach dem Zieleinlauf unweit des Zugspitzgipfels.