Berglauf zum Waltenberger Haus am 24.06.2001

Berglauf zum Waltenberger Haus am 24.06.2001

Heute, da ich diesen Bergbericht schreibe und auf meine Homepage setze, ist es Dienstag, der 26.06.2001. Kommenden Sonntag, den 01.07.2001, will ich in Oberstdorf zum zweiten Mal beim Nebelhornlauf mitmachen. Für solche Aktionen will natürlich auch intensiv am Berg und teilweise auch auf dem Fahrrad trainiert sein.

Vorgestern am Sonntag, den 24.06.2001 habe ich nun eine meiner Lieblings-Trainingsstrecken absolviert. Mit dem Fahrrad 31 km und 380 Höhenmeter bergauf nach Einödsbach (1114 m über dem Meer). Von dort "Berglauf" oder "Eilmarsch" aufs Waltenberger Haus, 970 Höhenmeter bis in 2085 m über Normal Null (in knapp 60 Minuten).

Ich kann diese wunderbare Alpenvereinshütte und deren Hochgebirgs-Umgebung nur wärmstens an Bergsteiger und Bergwanderer empfehlen. Vielleicht ist das fast die schönste Hütte in den Allgäuer Alpen. Eine bizarre Berglandschaft und keine Materialseilbahn, die das Bild verunstalten würde.

Manchmal laufe/steige ich auch noch weiter hoch, vielleicht bis zur Mädelegabel, 2645 m, 1530 Höhenmeter über Einödsbach, einer der 4 oder 5 höchsten Allgäuer Gipfel (je nach dem, ob man die wenig höhere(n) zweigipfelige(n) Hochfrottsitze(n) 1 oder 2 mal rechnet).

Aber vorgestern hat mir das Waltenberger Haus als Laufziel genügt, und das Bier mit den Schinkennudeln dort hervorragend gemundet. Nach Speis und Trank bin ich nur noch ein wenig ins Bockkar hochgegangen, um auf meiner Plastikschüssel etwas weiter herunterrodeln zu können. In meiner Gürteltasche hatte auch mal wieder meine Digi-Cam Platz, mit der ich Vorgestern die nun folgenden Fotos machte.

Leider ist mit sehr langer Ladezeit der Bilder zu rechnen. Durch diesen Bericht versuche ich, diese Zeit etwas zu "verkürzen".

Nach vollbrachtem Berglauf schmecken Bier und Schinkennudeln hervorragend.
Die Eingangstüre vom Waltenberger Haus
Solarzellen zur ökologischen Energieversorgung
Blick vom Waltenberger Haus hinab ins Bacherloch mit "meinem Bacherloch-Gletscher" dort unten.
Vermutlich erst am vergangenen Dienstag, den 19.06.2001, sind nach ergiebigen Schneefällen hier oben grosse Fliesslawinen bis unters Waltenberger Haus geflossen, wie man noch an den Schneekugeln sehen kann.
Die grossen noch vorhandenen Schneefelder im Bockkar mit reichlich Firngleiter- und Skispuren.
Hier sitze ich nun vor der Abfahrt auf meiner Rodelschüssel
Unter mir das Schneefeld mit der frischen Lawine darauf und das Waltenberger Haus.
Blick hinauf übers Bockkar zur Hochfrottspitze
Beim Abstieg Richtung Bacherloch Blick hinauf zum Waltenberger Haus, direkt darüber der "Berg der Guten Hoffnung" (komicher Name) und rechts die Hochfrottspitze(n).
Oberer Teil "meines Bacherloch-Gletschers"
Vermutlich am 19.06.2001 ist hier hinter mir eine grössere Fliesslawine erst schätzungsweise knapp unterhalb 1700 m, 100 m unter der Neuschnee-Grenze, zum stehen gekommen und hat einen ganz schönen Haufen gebildet.
Der untere Teil "meines Bacherloch-Gletschers", der durch die Enge der Schlucht besonders mächtig ist.
Im Sonnenuntergang von links nach rechts: Trettachspitze 2595 m, Mädelegabel 2645 m, Hochfrottspitze 2649 m, die 2 Berge der Guten Hoffnung etwas niedriger aber im Vordergrund und das Breite rechts ist der Bockkarkopf 2609 m.