Parseierspitze am 08.09.1997

Nun ein Bildbericht von meiner Tour auf die Parseierspitze am 08.09.1997

Über Euere Kommentare und Anregungen zu diesem Bildbericht freue ich mich in meinem Gästebuch.

Zunächst der Tourenbericht

Als Langschläfer, der ich leider bin, habe ich mich am Montag, den 8. September 1997 erst um 7:30 Uhr mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht. Start war vor meiner Haustüre in Immenstadt / Allgäu, Hofgartenstraße 5. Von da ging es über Sonthofen, Oberjoch, Tannheimer Tal, Weißenbach am Lech (48 km von Immenstadt), Bach im Oberen Lechtal (77 km von Immenstadt) ins Madautal bis zum Parkplatz der Materialseilbahn Memminger Hütte. Das sind von Immenstadt 87,5 km und liegt mit etwa 1430 m 700 Höhenmeter über Immenstadt. Angekommen bin ich auf diesem Parkplatz um 11:54 Uhr, also 4:24 Stunden nach dem Start.

Nach 22 Minuten Aufenthalt begann der Aufstieg zu Fuß um 12:16 Uhr zur Memminger Hütte in 2242 m, etwa 800 Höhenmeter über dem Fahrrad. Landschaftlich liegt diese Alpenvereinshütte herrlich oberhalb des Unteren Seewisees. Leider habe ich hier noch nicht den Fotoapparat ausgepackt! Weiter ging es am Unteren, Mittleren und Oberen Seewisee vorbei auf dem "Spiehlerweg" zur Nordostseite der Parseierspitze. In etwa 2500 m, also 500 Höhenmeter unter dem Gipfel und 300 Höhenmeter unter der Patrolscharte musste ich ein relativ steiles und manchmal hartes Firnfeld überqueren, den sogenannten "Patrolferner". Dann ging es auf gut markiertem steilen Weg hinauf zur Patrolscharte in rund 2850 m. Da ich nicht so kletterversiert bin ging es nun nicht den Ostgrat zum Gipfel hoch, sondern einen kleinen Zwischenabstieg hinunter auf den Grinner Ferner und von diesem aus den markierten Normalweg durch die Südwand auf die Parseierspitze.

Mit 3036 m ist das der höchste Berg der Lechtaler Alpen und vom Oberallgäu aus der nächstgelegene "3000-der". Über dem Fahrrad war ich 1600 Höhenmeter, über Immenstadt 2300 Höhenmeter. Angekommen bin ich um 16:16 Uhr, 4:00 Stunden vom Fahrrad und 8:46 Stunden von Immenstadt. Es war da oben herrlicher Sonnenschein und so fing ich dort oben und dann beim Abstieg an, einige Fotos zu machen, von denen eine Auswahl unter diesem Text zu sehen ist.

Zurück ging es dann auf dem selben Weg wie hinauf, erst Abstieg zum Fahrrad und dann noch mal 87,5 km heimradeln. Ankunft bei mir in Immenstadt war dann kurz nach Mitternacht, am 9. September 1997 um 0:18 Uhr. Für die insgesamt 175 km Radtour inclusive der Parseierspitze- Bergtour habe ich also 16:48 Stunden gebraucht.

Insgesamt habe ich diese Tour bis heute (04.09.2000) 5 mal gemacht, am 04.09.1997, am 08.09.1997, am 21.09.1997 (da waren 2 Freunde dabei die vom Allgäu bis Bach mit dem Auto nachgekommen sind), am 22.07.1998 sowie am 12.08.2000. Von diesen 5 Rad- und Bergtour- Kombinationen war meine schnellste Gesamtzeit am 22.07.1998 mit 16:45 Stunden geringfügig besser als die in diesem Bericht beschriebene Tour, die mit Abstand schlechteste Leistung hatte ich am 12.08.2000 mit insgesamt 23:03 Stunden hin und zurück.

Vielleicht findet sich ja ein Bergfreund oder gar eine Bergfreundin, um diese und andere Touren zusammen zu machen?

Und nun die Fotos:

Da springe ich nun vor Freude und Stolz in 3036 m Höhe auf dem Gipfel der Parseierspitze herum!
Rechts nun ein Blick hinüber zum Hohen Riffler in der benachbarten Verwallgruppe, 3168 m, mit seinem beachtlichen Flirscher Ferner.
Links ein Blick hinab auf die Stadt Landeck im Tiroler Inntal.
Hier rechts knapp rechts der Bildmitte sieht man in den Allgäuer Alpen die Mädelegabelgruppe mit (von rechts nach links) Trettachspitze, Mädelegabel und Hochfrottspitze, darunter noch Teils von der Sonne beschienen der Mädeleferner oder Schwarzmilzferner.
Links nun der Blick von der Parseierspitze über den Ostgrat zur Patrolscharte hinab. Links der Patrolscharte sieht man auf dem Foto noch den steilen nordseitigen Weg dort hinauf.
Man sieht von der Parseierspitze Richtung Süden auf den Grinner Ferner
Blick vom Grinner Ferner über die Südwand auf die Parseierspitze, wo auch der Normalweg hinaufgeht.
Die Nordostseite der Parseierspitze.
Und zuletzt noch unten in der Nähe meines Fahrradabstellplatzes kurz vor der Heimfahrt.

Herzliche Grüße, Karl Heinz.

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