Das Bacherloch - Wilde Schlucht in den Allgäuer Hochalpen

Sind die Eisfelder dort ein Gletscher?

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Etwa 10 km südlich von Oberstdorf liegt zwischen Einödsbach und dem Waltenberger Haus das Bacherloch, eine wildromantische Schlucht in den Allgäuer Hochalpen.

Diese Schlucht beginnt bei Einödsbach in etwa 1100 m Höhe und endet (siehe Foto hier links) mit Firn- und Eisfeldern in etwa 1900 m Höhe unter steilen Felswänden.

Das Bacherloch öffnet sich nach Norden. Es ist im Westen begrenzt durch den Heubaumgrat bis zum Linkerskopf (von etwa 1500 m bis etwa 2450 m Höhe).

Im Süden bilden der Linkerskopf (2459 m), die Rothgundspitze (2486 m), der Wilde Mann und der Bockkarkopf (2609 m) die Umrahmung.

Im Westen schliesslich ragen die Mädelegabel (2645 m), die Trettachspitze (2595 m) und der Wildengundkopf (2238 m) über dem Bacherloch empor.

Durch diese schattige Lage und die hohen, steilen Berghänge in der Umrahmung sammeln sich im Winter grosse Mengen Lawinenschnee im Bacherloch.

Im mittleren und oberen Bereich dieser Schlucht (zwischen 1500 m und 1900 m) bleiben diese Firn- und Eisfelder oft jahrelang liegen und bilden manchmal mehrere Jahresschichten übereinander aus.

Das hat mich zu der Überlegung geführt, ob man hier vielleicht sogar schon vom "Bacherloch-Gletscher" sprechen könnte? Das wäre dann mit 1500 m bis 1900 m ein sehr tiefliegender Gletscher in den Allgäuer Alpen.

Gletschermerkmale der Eisfelder im Bacherloch habe ich noch auf der Seite Gletschermerkmale im Bacherloch analysiert.

Hier sieht man nun meine Wenigkeit höchst persönlich Ende August 1998 in diesen Eisfeldern.

Im Frühherbst 1998 ist nach 2 extrem schneearmen Wintern "mein" "Bacherloch- Gletscher" fast vollkommen abgetaut.

In seinem Todeskampf im Spätsommer 1998 hat dieser "Gletscher" bizarre Eishöhlen und sogar eine tiefe Spalte ausgebildet, wie man auf den nächsten Fotos unten sehen kann.

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